Abgrenzung als Mama – dein Kind schützen, ohne dich selbst zu verlieren
- Sabrina Barner

- 9. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit

„Wie kann ich mein Kind vor Druck und Konkurrenz schützen, ohne mich selbst dabei zu verlieren?“
Diese Frage stellte mir kürzlich Abgrenzung als Mama – dein Kind schützen, ohne dich selbst zu verlierenSabrina Barnereine Hörerin – und vielleicht erkennst du dich darin wieder.
Mama zu sein bedeutet oft, den Spagat zwischen Fürsorge und Selbstfürsorge zu meistern. Du willst da sein, dein Kind unterstützen, es vor einer harten Welt bewahren. Doch gleichzeitig spürst du: Wenn du dich selbst aufgibst, wird es für euch beide schwer.
In diesem Beitrag erfährst du, wie Abgrenzung als Mama gelingen kann – klar, liebevoll und ohne schlechtes Gewissen.
Warum Abgrenzung so schwerfällt
Viele Mamas erleben eine Art emotionale Überidentifikation: Wenn dein Kind verletzt wird oder eine schwierige Erfahrung macht, fühlt es sich an, als würdest du selbst betroffen sein. Kein Wunder, dass du am liebsten sofort beschützen willst. Doch genau hier beginnt die Herausforderung: Dein Kind ist ein eigenständiger Mensch – und braucht auch die Freiheit, eigene Erfahrungen zu machen.
Schritt 1: Innere Grenze setzen
Bevor du handelst, halte kurz inne:
Atme dreimal tief ein und aus.
Sage dir: „Ich bin ich – er ist er.“
Diese kleine Übung hilft dir, Abstand zu gewinnen und aus Klarheit statt aus Angst zu reagieren.
Schritt 2: Äußere Grenze wahren
Manchmal braucht es auch klare Worte. Wenn jemand deinem Kind nicht guttut, darfst du ruhig und bestimmt sagen:„So möchte ich nicht, dass mit meinem Kind umgegangen wird.“Das ist kein Egoismus, sondern gelebte Fürsorge.
Schritt 3: Sei ein Vorbild
Kinder lernen weniger durch Worte, sondern vor allem durch Nachahmung. Wenn du deine eigenen Grenzen achtest, sieht dein Kind: „Ah, das darf ich auch.“ – und übernimmt dieses Verhalten ganz natürlich.
Abgrenzung bedeutet Vertrauen
Am Ende geht es nicht darum, dein Kind vor allem zu beschützen. Sondern darum, ihm in dir einen sicheren Hafen zu geben: die Erfahrung, dass es genug ist, so wie es ist.Wenn du deine Haltung klar machst – Begleiterin, nicht Besitzerin – stärkst du dein Kind viel mehr, als wenn du jede Hürde aus dem Weg räumst.
Fazit
Abgrenzung als Mama ist kein Kampf gegen die Welt, sondern eine Haltung: Du bist da, du bist klar – und genau das spürt dein Kind.
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