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Wenn das Ego laut wird – und du leise wirst

innerer Krit

Warum es 2026 wichtiger denn je ist, deine innere Stimme wiederzuhören


Wir leben in einer Zeit, in der fast alles Aufmerksamkeit will – Nachrichten, Trends, Meinungen, Stimmen im Außen. 2026 scheint das Tempo nicht langsamer zu werden.



Doch während die Welt lauter wird, wird es in vielen Menschen innerlich still. Nicht im Sinne von Frieden, sondern von Entfremdung.

Wir funktionieren. Wir reagieren. Wir machen weiter.

Aber wir hören uns selbst kaum noch.


🎧 In meiner aktuellen Podcastfolge spreche ich genau darüber:

Warum das Ego so laut wird, wenn du dich innerlich verloren fühlst – und wie du wieder lernst, die leise, klare Stimme in dir wahrzunehmen.




Du kannst dir den Podcast ganz bequem in allen Podcast-Apps, auf Spotify, bei Apple Podcasts, in meinem Blog oder auch auf YouTube anhören.




Ego vs. Innere Stimme – zwei Kräfte, die in dir wirken


In der Psychologie steht das Ego nicht für Arroganz, sondern für Identität. Es ist der Teil in uns, der uns schützt, abgrenzt, Leistung ermöglicht. Es will Stabilität. Kontrolle. Sicherheit.

Das ist wichtig – solange das Ego nicht anfängt, dein Leben zu steuern.


Denn das Ego denkt in Mustern:

„Mach’s richtig.“

„Sei produktiv.“

„Gefühle? Später.“


Die innere Stimme funktioniert anders. Sie ist nicht laut, sondern klar. Sie bewertet nicht, sondern weist leise den Weg.

Sie ist das intuitive Wissen, das in dir entsteht, wenn du still wirst.

Und genau das fällt uns 2026 immer schwerer: still zu werden.


Warum die laute Welt dein Ego füttert

Wir sind permanent vernetzt, verglichen, bewertet.

Die ständige Selbstbeobachtung auf Social Media, der subtile Druck, etwas aus sich zu machen, und das Versprechen, durch genug Achtsamkeit oder Disziplin „alles lösen zu können“ – all das verstärkt das Ego.


Es flüstert:

„Wenn du dich genug bemühst, wirst du endlich zufrieden sein.“

Aber dieses „endlich“ kommt nie, solange die innere Stimme übertönt wird.


2026 wird das bewusste Nicht-Tun zu einer echten Herausforderung.

Wir müssen uns fast aktiv daran erinnern, dass Stille kein Stillstand ist – sondern Heilung auf der Ebene des Bewusstseins.


Wie du die innere Stimme wiederfindest

1. Werde stiller, nicht strenger.

Das Ego glaubt, du müsstest dich ändern.

Die innere Stimme erinnert dich daran, wer du bist.


2. Erkenne, wann dein Ego spricht.

Wenn du dich klein machst, antreibst oder kontrollierst, ist meist das Ego aktiv.

Wenn du innerlich ruhiger wirst, obwohl die Antwort noch nicht da ist – das ist deine Stimme.


3. Fühle, statt zu analysieren.

Die innere Stimme zeigt sich selten als Gedanke, sondern als Gefühl: ein weites Herz, ein klares Bauchgefühl, ein Aufatmen.


4. Glaube nicht jedem Gedanken.

Gedanken sind Angebote – keine Wahrheiten.

Du darfst auswählen, welchem du folgst.


Warum 2026 das Jahr der inneren Kompetenz wird

Wir sprechen heute viel über künstliche Intelligenz.

Aber kaum über emotionale Intelligenz – die Fähigkeit, sich selbst zu spüren und bewusst zu handeln, statt nur zu reagieren.


In einer Zeit, in der Algorithmen uns sagen, was wir fühlen sollen, ist es fast radikal, auf die eigene innere Stimme zu hören.

Nicht, weil sie lauter ist – sondern, weil sie wahrer ist.


Zum Mitnehmen

Wenn dein Ego laut wird, frag dich:

Was will es gerade schützen?

Und wenn du leise wirst, lausche:

Was weiß ich tief in mir schon längst – aber traue mich nicht zu hören?


Dort beginnt Bewusstwerden.

Und dort endet das Gefühl, ständig nach etwas im Außen suchen zu müssen.


Wenn du spürst, dass du wieder mehr Verbindung zu deiner inneren Stimme suchst –nicht als Konzept, sondern als erlebbare Erfahrung –begleite ich dich gern im Coaching dabei, deinen eigenen inneren Kompass wiederzufinden.

Klar. Strukturiert. Und ehrlich mit dir selbst.


Mehr dazu findest du auf sabrinabarner.de/coaching


Alles Liebe,

Deine Sabrina



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RECHTLICHES

DISCLAIMER

Die bereitgestellten Inhalte in meinen Sessions, Kursen, Sets und über meine Kanäle sind ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und ersetzen keine therapeutische oder medizinische Beratung. Bei medizinischen oder psychischen Problemen solltest du stets professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Weitere Informationen findest du HIER.

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