Ein normales Jahr. Und ein anderes.
- Sabrina Barner

- vor 3 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Manchmal fühlt sich ein Jahr ganz normal an. Und gleichzeitig völlig anders.
Nicht, weil etwas Großes passiert ist. Sondern weil sich etwas verschoben hat. Leise. Unter der Oberfläche.
Genau so war dieses Jahr für mich.
Ich wollte keinen klassischen Jahresrückblick schreiben. Keine Liste von Erkenntnissen. Kein „So bin ich gewachsen“-Text.
Sondern innehalten. Und ehrlich hinschauen.
Wenn etwas tiefer wird – ohne Drama
In den letzten Monaten habe ich einen Schmerz gespürt, den ich lange nicht mehr kannte. Einen alten Schmerz. Nicht überwältigend. Nicht laut. Aber deutlich.
Und ich habe gemerkt: Manchmal ist es nicht wichtig, woher etwas kommt. Sondern wie wir damit umgehen.
Nach vielen Jahren bewusster Arbeit mit mir selbst weiß ich, wie sich alte Muster anfühlen. Wie mein Körper reagiert. Und wann es Zeit ist, zuzuhören –statt sofort etwas „lösen“ zu wollen.
Klarheit mitten im Durcheinander
Ich erlebe viele Menschen, die sehr viel über sich wissen. Die gelesen haben. Gelernt haben.Sich reflektieren können. Und trotzdem feststecken.
Nicht, weil sie zu wenig tun. Sondern weil Wissen irgendwann nicht mehr reicht.
Dann braucht es einen klaren Blick. Von außen. Ohne Bewertung. Ohne Projektion.
Genau deshalb ist mir meine eigene Begleitung so wichtig. Nicht, weil ich „noch etwas aufarbeiten muss“. Sondern weil ich Verantwortung trage –für mich und für die Menschen, die ich begleite.
Alte Muster melden sich – auch bei Klarheit
Auch in diesem Jahr hat sich ein altes Muster gemeldet: der Gedanke, alles hinschmeißen zu wollen. Nicht dramatisch. Eher im Hintergrund. Solche Gedanken kommen nicht, weil etwas falsch läuft. Sondern oft dann, wenn sich etwas neu sortiert.
Wenn man merkt: So wie bisher passt es nicht mehr ganz. Aber wohin es geht, ist noch nicht klar.
Warum ich mich neu ausrichte
In einem ruhigen Moment – und einem Gespräch im November –wurde mir etwas sehr deutlich:
Ich habe keinen Plan B mehr. Und das war kein Schock. Sondern Klarheit.
Ich habe mich entschieden, mein Wissen nicht mehr breit zu streuen. Keine Bücher. Keine Kurse. Keine Formate „für alle“. Sondern Tiefe. Fokus. 1:1 Begleitung.
Weil echte Veränderung nicht durch noch mehr Input entsteht, sondern durch bewusstes Hinschauen.
Nicht fertig. Aber ehrlich.
Ich bin nicht „durch“. Nicht angekommen. Nicht fertig.
Aber ich bin klarer. Und ehrlicher. Und genau darum geht es in dieser Podcastfolge.
🎧 In der neuen Folge „Ein normales Jahr. Und ein anderes.“
Ich teile ich diesen Zwischenstand mit dir – ruhig, reflektiert, ohne Heilsversprechen.
Du kannst dir den Podcast ganz bequem in allen Podcast-Apps, auf Spotify, bei Apple Podcasts, in meinem Blog oder auch auf YouTube anhören.
Und wenn du beim Hören merkst: Ich bin durcheinander – aber nicht verloren. Ich bin klar – aber nicht fertig. Dann bist du genau da, wo Entwicklung passiert.
Wenn du dir dabei Begleitung wünschst, kannst du ein Erstgespräch bei mir buchen. Ohne Druck. Zum Sortieren. Zum Hinschauen.
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